
Wenn die Kälte einkehrt, hört der Betrieb des Ladens nicht auf – man muss weiterhin arbeiten können. Wenn die Heizung nicht mithalten kann, werden die Werkzeuge unpräzise im Gebrauch, die Materialien kühlen ab und der Arbeitstag wird verkürzt. Die Auswahl eines Infrarotheizers für Ihren Raum ist kein Zufall – es handelt sich dabei um eine einfache, praktische Berechnung.
Was technisch wichtig ist:
Industrielle Infrarotheizer strahlen Wärme in geraden Linien aus und heizen somit direkt Menschen und Gegenstände – anstatt versuchen zu müssen, die Luft zu erwärmen. Bei einer Lufterhitzeranlage sorgt ein leiser, leistungsstarker Ventilator dafür, dass die Luft über den heißen Elementen gefördert wird und so die Wärme auf den Boden sowie den unteren Körperbereich verteilt wird.
Für industrielle Räume sind Wattzahl, Spannung und Luftstrom wichtig. Ein Gerät mit 120 V kann an einen Standardstecker angeschlossen werden; Geräte mit 240 V benötigen mehr Leistung für größere Flächen. Die Wattzahl gibt an, wie viel Energie das Gerät abgibt – man kann sie als „Tempo“ des Heizers betrachten. Der Luftstrom, gemessen in CFM, bestimmt, wie weit die Wärme reicht und wie schnell die Luft in einem windigen Raum zirkuliert.
Warum dieser Ansatz funktioniert:
Beginnen Sie mit der Ausrichtung und Dämmung des Raumes. Räume mit Südfassaden und großen Fenstern verlieren schnell Wärme; Nordwände mit guter Dämmung halten die Wärme. Als Faustregel gilt: Für gut gedämmte Werkstätten sollten etwa 10 Watt pro Quadratfuß eingesetzt werden. Bei durchschnittlicher Dämmung sind 15 Watt pro Quadratfuß angemessen. In windigen Räumen sollten 20 Watt pro Quadratfuß verwendet werden, damit die Arbeit weiterhin ohne Unterbrechung möglich ist.
Diese Methode ermöglicht es, die richtige Menge an Infrarotenergie für Ihren Raum zu wählen – so erhalten Sie Wärme genau dort und zur richtigen Zeit – ohne unnötigen Energieverbrauch.
Was Sie wissen sollten:
Die Installation ist einfach, doch die richtige Platzierung ist entscheidend. Halten Sie den Heizer in einer Höhe von 6–8 Fuß über dem Boden, fern von brennbaren Stoffen und außerhalb der Arbeitswege. Stellen Sie sicher, dass die Spannung und der Steckertyp zum Anschlusspassen. Geräte mit fester Verkabelung bieten mehr Stabilität, wenn das Gerät täglich intensiv genutzt wird.
Die meisten Geräte verfügen über einen Thermostat für konstanten Komfort. Viele Geräte haben außerdem eine Schutzklasse gegen Staub und Feuchtigkeit. Ein praktischer Tipp: Infrarotheizer heizen zunächst die Oberflächen – daher kann die Luft in der Nähe des Bodens kühl bleiben, bis der Ventilator die Luft zirkuliert. Plazieren Sie den Heizer daher so, dass er die wichtigsten Arbeitsbereiche abdeckt.