
Wie man eingebaute Infrarotheizungen wirklich „intelligent“ macht
Die meisten Heizgeräte funktionieren dadurch, dass sie die Luft erwärmen – was eine Ewigkeit dauert. Bei Infrarotheizungen ist das anders: Sie strahlen die Wärme direkt auf den Menschen sowie die Möbel ab – ohne sich um die Luft dazwischen kümmern zu müssen. Wenn man diese Heizgeräte mit einem Smart-Home-System verbindet, geht es darum, die lästige Wartezeit zu eliminieren, die bei herkömmlichen Heizsystemen entsteht.
Damit die Geräte mit dem Smart-Home-System zusammenarbeiten können
Um diese Heizgeräte mit einem Smart-Hub zu verbinden, reicht es nicht aus, sie einfach einzuschalten. Man benötigt ein geeignetes Relais oder einen TRIAC-Dimmer, um die erforderliche Leistung zu steuern. Ich verbinde die Geräte in der Regel über einen Smart-Schalter oder einen IoT-Kontroller, der eine hohe elektrische Belastung bewältigen kann.
Der Vorteil: Keine Wartezeit
Man drückt einfach den Schalter – schon leuchtet die Glühröhre und man spürt die Wärme sofort auf der Haut. Es ist praktisch sofortige Wärmeentwicklung.
Das Gefühl von „instantaner Wärme“
Es geht dabei um Physik: Da diese Heizgeräte Quarz- oder Halogenelemente verwenden, benötigen sie keinen Wärmetauscher, um die Wärme zu erzeugen.
Stellen Sie sich vor, Sie betreten Ihr Haus – und sofort wird es warm. Anstatt darauf warten zu müssen, dass sich der ganze Raum langsam aufwärmt, zielen die Heizgeräte direkt auf Sie ab. Es fühlt sich an, als würde man in Sonnenlicht treten. Zudem verschwendet man keine Energie damit, die Decke oder die Wände zu heizen.
Die Nachteile – und wie man sie löst
Es ist nicht alles so einfach wie „einstecken und los“. Diese Geräte verbrauchen viel Energie. Wenn man mehrere solcher Geräte in einem Raum verwendet, muss man vorsichtig sein. Wenn mehrere 1500-Watt-Geräte gleichzeitig betrieben werden, bricht der Schalter sofort aus. Das ist sicherlich kein guter Weg, einen Abend zu beginnen.
Mein Tipp: Nutzen Sie eine gedistribuierte Stromversorgung. Stellen Sie Ihren Smart-Gateway so ein, dass die Heizgeräte nacheinander eingeschaltet werden – mit kleinen Zeitabständen. Das verhindert, dass eine große Stromlast auf einmal auf das Stromnetz wirkt. Einfach und effektiv.